Markt Kreuzwertheim

Wasserentnahme aus öffentlichen Gewässern

Aufgrund der anhaltenden Trockenheit hat der Gemeinderat in seiner Sitzung am 24. Juli 2018 festgelegt, dass ab sofort die Wasserentnahme aus allen öffentlichen Brunnen, Flüssen, Bächen, Gräben und Seen in Kreuzwertheim sowie den Ortsteilen nur durch Schöpfen mit Handgeräten erlaubt ist. Die Entnahme mit Pumpe oder Schlauch ist verboten. Bei anhaltender Trockenheit und entsprechend niedrigen Wasserständen haben bereits geringfügige Wasserentnahmen nachteilige Auswirkungen auf die Gewässerökologie. Zudem sind die vorhandenen Verbotsschilder an den Zufahrtswegen zu beachten. Auch der Zweckverband zur Wasserversorgung der Marktheidenfelder Gruppe fordert die Einwohner zum verantwortungsvollen Umgang mit Trinkwasser auf und bittet die Einwohner auch ihre Gießaktivitäten zu hinterfragen. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Brandverhütung und –bekämpfung; Absolutes Verbot von offenem Feuer im Gesamtgebiet der Verwaltungsgemeinschaft Kreuzwertheim

Gemäß Art. 7 Abs. 2 Nr. 3 Landesstraf- und Verordnungsgesetz (LStVG) in Verbindung mit §§ 23, 24 der Verordnung über die Verhütung von Bränden (VVB) wird wegen der bestehenden akuten Brandgefahr durch die Verwaltungsgemeinschaft Kreuzwertheim bis auf Weiteres ein generelles und absolutes Verbot für jegliche Art von offenem Feuer – auch in bestehenden, auf Dauer angelegten Feuerstellen – im Gesamtgebiet der Verwaltungsgemeinschaft Kreuzwertheim (Gemeinden Hasloch und Schollbrunn sowie Markt Kreuzwertheim) ohne Ausnahmen ausgesprochen. Das Verbot von offenem Feuer gilt sowohl für die ausgewiesenen gemeindlichen Grillplätze als auch für die Lagerfeuer auf privaten Grundstücken. Angesichts der anhaltend heißen und trockenen Witterung besteht in unserer Region, insbesondere für Wälder, Hecken, Trockenrasenflächen etc., aller-höchste Brandgefahr. Die Verwaltungsgemeinschaft Kreuzwertheim sieht sich angesichts der extrem hohen Brandgefahr gehalten, jegliche Art von offenem Feuer ausnahmslos zu untersagen und bittet die Bevölkerung vor allem in den Waldgebieten keinesfalls zu rauchen. Wir fordern die Bevölkerung im eigenen Interesse dringend auf, auch im Hinblick auf mögliche Regressforderungen, sich an das ausgesprochene Verbot zu halten. Die Aufhebung dieses Verbotes von offenem Feuer wird, sobald es die Witterungsverhältnisse zulassen, sofort über die Presse bekanntgegeben. Wir bitten um Ihr Verständnis.